Beinbrech

Falsch: Häufigste Ursache für Verletzungen auf Sportplätzen. Gegen den Beinbrech ist die Blutgrätsche geradezu lächerlich.

Richtig: Nicht tarnen, aber täuschen kann der Beinbrech (auch Moorlilie, Narthecium ossifragum): Denn die Stielchen der Staubblätter sind wollig behaart. Insekten kommen da schnell auf die Idee, dass dort eine ganze Menge Pollen zu holen sind. Stimmt aber nicht, sieht nur so aus. Übrigens hat der Name Beinbrech einen historischen Hintergrund: Früher dachten Bauern, dass die Knochen des Viehs brüchig würden, wenn es diese Pflanze gefressen hat. Ein Aberglaube, gottlob. Denn bis zum Mittelgebirge wächst der Beinbrech auf Nasswiesen, Feuchtheiden, in Mooren und auf sauer-schlammigen Böden ziemlich häutig. Wäre ja schade ums liebe Vieh… Die Blütenblätter sind goldgelb. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 30 Zentimeter hoch.





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